Alle Blogartikel

ESG Startups: Wie messen Sie ESG in einem Startup? Ein Interview mit Charlie Cotton, CSO von Cambrium

Deep-dives
June 18, 2025
Inhaltsverzeichnis

Wir haben mit Cambrium, einem Berliner Startup, das Technologie einsetzt, um die Moleküle und Proteine der Zukunft zu entwickeln, zusammengearbeitet, um Erkenntnisse zu ihrer Nachhaltigkeitsleistung zu sammeln.

In diesem Interview fragten wir Charlie Cotton, Mitgründer und CSO von Cambrium, nach seiner Perspektive auf die neue Welle von Nachhaltigkeitsregulierungen und Datenanforderungen, mit denen ESG Startups im Technologie- und Chemiebereich heute konfrontiert sind. Das vollständige Interview können Sie auch hier ansehen!

Briink: Charlie, können Sie uns mehr über sich und Cambrium erzählen?

Charlie: Ich bin Charlie Cotton und Chief Scientific Officer von Cambrium. Unsere Mission ist es, den Übergang zu einer biobasierten Wirtschaft zu beschleunigen. Ich beschreibe Proteine oft als die „Spezialchemikalien“ des 21. Jahrhunderts – erstaunliche Materialeigenschaften und biologisch abbaubar.

Briink: Warum ist Nachhaltigkeit für Cambrium wichtig?

Charlie: Intern sprechen wir oft davon, „Materialien zu schaffen, die wichtig sind“. Diese Materialien müssen in zweierlei Hinsicht wichtig sein: ein besseres Nachhaltigkeitsprofil als bestehende Lösungen und produzierbar im großen Maßstab, sodass sie in Millionen von Produkten weltweit landen.

Briink: Spüren Sie, dass Investoren zunehmend mehr auf Nachhaltigkeit achten?

Charlie: Ja, absolut. Es gibt Impact Investoren mit sehr strengen Anforderungen an die ESG-Strategie Wachstumsunternehmen. Generell bewegt sich der Investitionsraum in Richtung nachhaltigerer Technologien.

Briink: Welche Arten von Fragen stellen Investoren zu Cambriums Nachhaltigkeitsleistung?

Charlie: Investoren mögen Startup ESG-Daten mit Quantifizierung – Treibhausgasemissionen, Wasserverbrauch und ähnliches. Aber auch Governance-Themen werden wichtiger. Regulierungen wie SFDR, EU-Taxonomie und der europäische Aktionsplan drängen Investoren, granulare Daten zu sammeln.

Briink: Welche Hindernisse haben Sie persönlich beim Sammeln dieser Daten erlebt?

Charlie: Das erste Hindernis war zu verstehen, welche Daten zu sammeln sind. Die Herausforderung war, dies auf die notwendigen Daten einzugrenzen und mit unseren Unternehmenszielen zu priorisieren.

In dem Moment, in dem Sie eine Produktidee haben, sollten Sie wahrscheinlich darüber nachdenken, wie das aus einer Nachhaltigkeitsperspektive funktionieren wird und welche Daten Sie möglicherweise sammeln müssen.

Briink: Wie lief Ihre Zusammenarbeit mit Briink?

Charlie: Wir arbeiteten daran, wie man unser Unternehmen unter den aktuellen EU-Regulierungen präsentiert und welche Daten wir für zukünftige Investmentfonds sammeln müssen. Wir konnten dieses Framework in einem „Frage-und-Antwort“-Format zusammenfügen. Briink öffnete mir außerdem die Augen für neue Arten von Daten, die Cambrium sammeln möchte.

Briink: Welchen Rat würden Sie anderen KI ESG Startups geben?

Charlie: Das Thema ist sowohl zu komplex als auch zu wichtig, um es alleine anzugehen. Experten hinzuzuziehen macht daher sehr viel Sinn. Und es ist entscheidend, das so früh wie möglich zu tun. Zusammenfassung: Früh starten und Hilfe holen.

Briink: Welchen Rat würden Sie Impact Investoren geben?

Charlie: Investoren denken sehr zukunftsorientiert, aber das Ausmaß der Datenerfassung auf der Portfoliounternehmensseite ist hoch. Neue Tools wie Briink sind ein wirklich einfacher Weg, um Unternehmen miteinander zu verbinden und einen komplizierten Prozess zu entschärfen.

Build Once. Reuse
Every Cycle.

Use AI to extract, structure, and reuse ESG data across CDP and beyond. Get ready for AI-powered pre-filling in the 2026 disclosure cycle.