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Ein solider ESG Due Diligence Leitfaden ist entscheidend für die Glaubwürdigkeit Ihrer Anlagestrategie oder Ihres Lieferkettenoptimierungssystems. Dabei geht es nicht nur darum, Daten von Portfoliounternehmen und Lieferanten unkritisch zu übernehmen, sondern diese sorgfältig zu erfassen, zu verifizieren und zu analysieren.
Die folgende Checkliste beschreibt Best Practices für ein präzises ESG-Datenmanagement.
Klare ESG-Berichterstattungsrichtlinien festlegen
Entwickeln Sie einen umfassenden Leitfaden, der explizit die ESG-Informationen beschreibt, die Sie von Ihren Portfoliounternehmen benötigen. Dazu gehört, welche Daten erforderlich sind, welche Methodik bei der Erfassung und Formatierung angewendet werden muss und wann und wie häufig sie eingereicht werden müssen.
Standardisierte Berichtsrahmen nutzen
Viele Fondsmanager und Einkäufer bewerten ihre Portfoliounternehmen oder Lieferanten auf Basis ihrer internen Theory of Change oder Nachhaltigkeits-KPIs. Obwohl die Entwicklung einer internen Methodik und These nichts Falsches ist, empfiehlt es sich, den eigenen Ansatz an einem oder mehreren weltweit anerkannten ESG-Reporting-Frameworks auszurichten, wie GRI, SASB oder TCFD. Dies fördert Vergleichbarkeit, Konsistenz und Verständlichkeit.
Konsistenz prüfen
Vergleichen Sie die gemeldeten ESG-Daten mit den öffentlichen Aussagen, Richtlinien und früheren Berichten des Unternehmens. Achten Sie auf Inkonsistenzen, die eine tiefergehende ESG-Risikobewertung erfordern könnten. Verlassen Sie sich stets auf akkreditierte Quellen.
Dialog mit dem Management führen
Regelmäßiger Austausch mit dem Management von Portfoliounternehmen kann tiefere Einblicke in deren ESG-Praktiken, -Strategien und -Herausforderungen bieten. Es hilft auch zu verstehen, wie tief ESG in der Unternehmenskultur verankert ist. In manchen Fällen können persönliche Meetings und Vor-Ort-Besuche ein umfassenderes Verständnis des Tagesgeschäfts vermitteln.
Regulatorische und rechtliche Compliance überwachen
Überprüfen Sie, ob die Portfoliounternehmen alle anwendbaren ESG-bezogenen Gesetze und Vorschriften in ihren Jurisdiktionen einhalten. Rechtliche oder regulatorische Verstöße können auf erhebliche ESG-Risiken hinweisen.
Nachdem die Daten erfasst wurden, können Asset Manager KI- und Machine-Learning-Tools wie Briinks ESG Policy Screener, ESG Doc Chat und ESG Reporting Platform nutzen, um ESG-Daten aus unstrukturierten Datenquellen im großen Maßstab zu erfassen, zu analysieren und zu verifizieren. KI-Tools beschleunigen den Nachhaltigkeits-DD-Prozess erheblich, identifizieren Diskrepanzen und verbessern die Genauigkeit der ESG-Datenprüfung Unternehmen.

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